Aufsichtsrecht

Der Finanzsektor ist in besonderer Weise auf das gegenseitige Vertrauen der Beteiligten angewiesen.

Kreditinstitute unterliegen daher einer strengen staatlichen Aufsicht. Diese geht weit über die übliche Gewerbeaufsicht hinaus und soll im Interesse der Stabilität der Gesamtwirtschaft den Schutz von Kundengeldern gewährleisten und sicherstellen, dass die Funktionsfähigkeit der Kreditwirtschaft nicht durch Bankeninsolvenzen gefährdet wird.

Kunden von Kreditinstituten beraten wir vor allem bei zivilrechtlich relevanten Verstößen gegen das Wertpapierhandelsgesetz oder das Investmentgesetz betreffend Kapitalanlagegesellschaften, z.B. nach einer Aussetzung der Anteilsrücknahme bei Fondsbeteiligungen.

Kreditinstituten stehen wir vor allem in folgenden Bereichen des Aufsichtsrechts mit unserem Rat zur Seite:

Anforderungen des Kreditwesengesetzes und der Solvabilitätsverordnung

  • Eigenmittel
  • Begrenzung von Kreditrisiken (MaRisk)
  • Auslagerung (Outsourcing)
  • Anzeigepflichten

Hypothekenpfandbriefe

  • Anforderungen der Bewertung der Deckungswerte (PfandbriefG)
  • Anforderungen an die Durchsetzbarkeit (§§ 172, 154 SolvV)

Wertpapierhandelsgesetz

  • Insiderrecht
  • Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten der Wertpapierdienstleistungsunternehmen

Geldwäschegesetz

  • Sorgfaltspflichten
  • Verdachtsanzeigen

Bundesaufsichtsanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

  • Erlaubnisverfahren
  • Beschwerden
  • Beteiligungen

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